Während meines Studiums der Architektur an der Hochschule Karlsruhe, welches ich Ende 1998 begann, nutzte ich die Möglichkeit von 2003 bis 2004 ein Auslandsjahr in Nordspanien zu verbringen. Die Zeit in Spanien nach dem Auslandsstudium dehnte ich um ein weiteres Jahr aus, um berufspraktische Erfahrungen in Barcelona zu sammeln. Hier arbeitete ich auch in dem weltweit anerkannten Architekturbüro MirallesTagliabue-EMBT.

Anschließend kehrte ich nach Deutschland zurück um im Februar 2005 mein Diplom der Architektur abzuschließen. Nach dem Studium baute ich meine Auslandserfahrungen weiter aus und arbeitete in der Zeit von 2005 bis Mitte 2009 in den international renommierten Architekturbüros Ian Simpson Architects und Allies and Morrison Architects in London.

Das darauffolgende Neubauprojekt, die Planung und Umsetzung eines Niedrigenergiehauses, ist während meiner Zeit als selbständige Architektin zurück in Deutschland von Mitte 2009 bis Ende 2010 entstanden. Dieses umfasst sämtliche Bauphasen mit dem Fokus auf nachhaltige Technologien. Hierbei konnte ich mein Planungs- und Organisationstalent sowie sicheres Auftreten und Verhandlungsgeschick gegenüber Bauherrn, Fachplanern und Handwerkern unter Beweis stellen. Des Weiteren habe ich gelernt unter Einhaltung der Vorlagen der Denkmalschutzbehörde eigenverantwortlich als Architektin zu planen und zu handeln.

Nach meinem Umzug nach Berlin leitete ich in der Zeit von März bis August 2011 als freie Mitarbeiterin die Planung eines Mehrfamilienwohnhauses in Niedrigenergiebauweise in Berlin-Mitte. 

Von August 2011 bis Ende 2012 war ich im Bereich der Bauleitung für ein umfassendes Wohnungsbauprojekt verantwortlich, bei dem eine ehemalige, denkmalgeschützte Filmfabrik aus den 1920er Jahren in moderne Wohneinheiten umgewandelt wurde. Dabei erwies sich die präzise Koordination zwischen Baubehörden, Fachingenieuren und ausführenden Firmen als eine meiner Stärken. Die Einhaltung von Fertigstellungsterminen und Qualitätssicherung war nur möglich durch den Einsatz von Entscheidungs- und Durchsetzungskompetenz meinerseits.

Von Januar 2013 bis September 2016 arbeitete ich als Architektin im Bereich energieeffizientes und nachhaltiges Planen und Bauen. Ein wichtiges städtebauliches Projekt war der Neubau einer Wohnsiedlung in Pankow. Dieses weist eine Diversität von Wohntypologien von der urbanen, an der Straße gelegenen, Stadtwohnung bis zur kleinteiligen, in parkähnlicher Gestaltung eingebetteten Bebauung mit Maisonettewohnungen und Townhäusern auf. Hierbei war ich in den Leistungsphasen 1-4 tätig. Mein darauffolgendes Projekt war der Umbau eines Plattenbaus zu einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete, bei dem ich die Leistungsphasen 1-6 bearbeitete. Bauherr hiervon ist das Unionhilfswerk. Inzwischen wohnen dort knapp 150 Männer, Frauen und Kinder aus über 15 Herkunftsländern.

Im September 2016 leitete ich die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für ein städtebaulich attraktives Wohnquartier mit 1200 Wohneinheiten, bei der mir meine strukturierte, eigenverantwortliche und ergebnisorientierte Arbeitsweise sehr nützlich war.

Als Folgeprojekt bearbeitete ich als Teil eines Planungsteams die Ausführungsplanung für ein Verwaltungsgebäude in Berlin-Pankow.

Ab August 2017 bearbeitete ich als Projektleiterin die Leistungsphasen 2-5 für ein 11-geschossiges Wohnhochhaus mit Gewerbeeinheiten. Das Gebäude wird als KfW Effizienzhaus 55 ausgeführt und fügt sich mit seinen beiden nebeneinander versetzten scheibenförmigen Hochbaukörpern städtebaulich elegant in die Umgebung ein. Unter anderem durch mein selbstsicheres Auftreten und Verhandeln bei den Behörden und insbesondere bei der Stadtplanung wurde die Baugenehmigung Anfang des Jahres 2018 rechtzeitig erteilt und es konnte im Frühjahr fristgemäß mit dem Bau begonnen werden.

Seit Januar 2019 bearbeite ich als Teil eines zweiköpfigen Teams die Ausführungsplanung für den Umbau und die Sanierung eines denkmalgeschützten Dienst- und Bürogebäudes in Berlin-Moabit.